Tiefer graben!

Weils sehr bequem ist, treibts viele Menschen an der leichteren Seite der Oberfläche dahin. Nicht zuviel links, nur ein bisserl rechts schaun und wenn möglich nirgendwo zuviel "anecken".

 

Und meist, wenn dann alles sehr gemütlich dahin plätschert, machts auf einmal " Zabarumba" und es tut richtig weh. Komisch, wundert man sich dann. Wo das jetzt wieder her kommt? Viele Themen von Angst, Unsicherheit, Wut, Traurigkeit, Ratlosigkeit und Zweifel sind nur Auslöser für Ursachen.

 

Wenn wir der Ursache auf den Grund gehen wollen, müssen wir manchmal tiefer danach graben. Auch wenns weh tut, unangenehm ist oder man einfach im Dunkeln tappt. Wenn man bedenkt, dass man von diesen Ursachen zwar ablenken, sie vielleicht vor sich herschieben kann, aber dennoch nicht wirklich los wird, ist man ebenso gut beraten, einmal kräftig die Ärmel hoch zu krempeln um sich in die Tiefe zu begeben.

 

Was kann passieren?

Viel: Es kann weh tun, es kann unangenehm sein.

Es kann Überraschungen geben, mit denen man niemals gerechnet hätte.

Es kann fein sein oder der eigene Feind sein. Genau weiß man es nicht.

Es ist ein Abenteuer, ein wackeliger Seilgang manchmal im Alleingang,
oft mit vielen Hilfestellungen, die im richtigen Moment gereicht werden.

Man schafft für sich mehr Selbstvertrauen und neue Lösungen.

 

Vorausgesetzt man will es auch, ist das "tiefer blicken" auf jeden Fall
eine Erleichterung. Wenn jemand Angst davor hat, sollte man die vermeindliche "Gefahr" näher betrachten. Gefahr selbst ist echt, nur ob man davor (der Emotion) Angst hat, oder ihr anders entgegen tritt ist eine eigene Entscheidung. 

 

Ihre PS!