Fehler machen!

 

Fehler machen!

Der Feind, oder der Freund?

Wir machen alle täglich Fehler.

Doch seien wir mal ehrlich, wer gibt schon gerne zu einen Fehler gemacht zu haben?

 

 

In unserer Kindheit und im Werdegang des Lebens schwimmen Fehler im großen Boot des Versagens. Sie schaukeln sich im Wellengang des Drucks erfolgreich zu sein und der Berurteilung von außen hoch und nieder. Einmal ist es verzeihbar. Doch jeder weitere Fehler ist schon bedenklich. Ob wir uns selbst oder die Gesellschaft uns dafür verurteilen. Das Urteil an sich ist die wahre Fehleintscheidung.

 

Denn betrachten wir Fehler genauer, sind sie eigentlich ein Hinweis für etwas, wo es genau in dem Thema des "Versagens" fehlt. Es ist erstaunlich, wie wir unterschiedlich darauf reagieren. Frauen entschuldigen sich viel öfter für Fehler, als Männer. Die sehen gerne darüber hinweg. Wo genau liegt der Unterschied?

 

Wenn wir uns Fehler eingestehen, entsteht oft eine oberflächliche Schwäche.

Auch diese ist nur eine Wahrnehmung von außen. Innen entsteht in Disput.

Frauen dürfen viel eher schwach sein. Wenn Männer schwach sind, landen sie gleich in der "Loser" Box. Wer sich also Schwäche eingesteht, wird gerne als Versager abgestempelt. Also halten wir die Fassade aufrecht. Wir drücken das Schwachsein weg. Doch genau das Gegenteil ist die Lösung.

 

Es geht um die Annahme der Fehler oder des Schwachseins. Wer schwach ist, ist auch stark. Wenn wir uns der Fehler bewusst werden, verstehen wir auch das Fehlen des Themas als Ergänzung. Wie negativ und positiv. Plus und minus. Ying und Yang. Die Ergänzung an sich.

 

Sich als Ganzes zu sehen bedeutet den Fehler anzunehmen. Als Hinweis der Weiterentwicklung und ihn nicht als Schwäche zu beurteilen.

Wer dankbar über Fehler ist, wird sich ständig bewegen.

Probieren Sie die Annahme, Sie werden friedlicher mit dem Thema umgehen.

Ihre PS.